Lanzarote: Traumstrände an der Papageienküste

Hier sind wir: Am Südzipfel der Insel Lanzarote, am Rande der Rubicón-Ebene in der Nähe des Ortes Playa Blanca. Die Zufahrt zu den Stränden beginnt östlich der Stadt an einer Mautstation und führt durch ein Naturschutzgebiet.
SpanienKanarische Inseln.

Das gibt es zu sehen: Die Buchten der Papageien-Küste sind für ihre idyllische Lage, ihre weißen Sandstände und ihr türkisgrünes Meer bekannt. Als Traumstände mit karibischem Flair sind sie ein beliebtes Ausflugsziel.

Zeitstempel: Juni 2018

Playa Blanca im Süden der Insel ist durch und durch Touristenort, außerdem verkehrt von hier die Fähre nach Fuerteventura. Im Grunde kein Ausflugsziel, wären da nicht die Papagayo-Strände in der Nähe. Sie sind auf der Insel in aller Munde und werden als karibische Sandstrände gepriesen. Dort muss man gewesen sein, heißt es. Doch liegen sie recht abgelegen und sind am besten mit dem Wassertaxi von Playa Blanca oder auf Ausflugsbooten zu erreichen. Oder man wandert oder radelt durch die Sonne. Wir kommen mit dem Auto.

Es gibt einen Weg, eine staubige Piste über ein wüstenartiges Plateau, die kurz vor Playa Blanca an einem Schlagbaum beginnt. Hier kassiert ein Pförtner eine Mautgebühr, bevor die Einfahrt in das Naturschutzgebiet freigegeben wird. Es geht über eine weitgehend kahle Ebene, der Streckenverlauf ist mit Felsbrocken markiert, eine Route der rustikalen Art. Jedes Fahrzeug wirbelt eine weithin sichtbare Staubwolke auf. Wir nähern uns einem Tankwagen, der langsam auf der Mitte des Weges vor uns fährt und seine Fracht auf die Piste sprenkelt. Das versprühte Wasser soll helfen, den Staub zu binden und so den Leuten auf den Fahrrädern das Atmen zu erleichtern. Wir halten Abstand, bleiben hinter dem Wasserwagen, und genießen die freie Sicht im Rückspiegel.

Die Papagayo-Strände sind abgelegen, aber wirklich idyllisch. Sie reihen sich an der Landspitze aneinander, jeder Strand eine Bucht unterhalb einer Wand aus Vulkangestein. Die in ihrer Größe sehr unterschiedlichen Buchten sind durch Felsvorsprünge voneinander getrennt und meist nur über einen abschüssigen Trampelpfad erreichbar. Dort wartet dann jeweils einer von sieben Traumstränden, mit goldfarbenem Sand und kristallklarem Wasser. Hier findet jeder ein geschütztes, ruhiges Plätzchen, von dem aus er der Insel Fuerteventura zuschauen kann, wie sie, gleich gegenüber, im azurblauen Atlantik schwimmt.

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